Halsabschneider mit dem großen roten „S“

Auf meiner heutigen Agenda standen unter anderem das Sparschwein zu plündern, zu zählen, zu sollen und anschließend zum „Kundenfreundlichsten“ Geldinstitut der Welt zu gehen und das Hartgeld in Banknoten wechseln zu lassen. Nun rate mal, bis wohin ich gekommen bin?!

Ich bin zufriedener Kunde der Sparkasse Leipzig, wohne aber im Eichsfeld, wo es die Kreisparkasse Eichsfeld gibt. Mag sein, dass diese beiden (voneinander völlig unterschiedlichen, A.d.V.) Banken unter einem Dachverband der Sparkassen stehen, aber das war es dann auch schon. Geht es um kleinere Gefälligkeiten – wie in meinem Fall Geld zu wechseln -, werden Gebühren fällig, wenn man nicht bei der Hausbank ist. HAUSBANK! GELD WECHSELN! Ich fass‘ es nicht!

Es geht doch nur darum, ein wenig (40 Euro) abgezähltes und gerolltes Geld anzunehmen und mir dafür Banknoten im gleichen Wert auszuzahlen. Schade nur, dass ich bei der Kreissparkasse nur Geld abhebe. Würde ich dort ab und zu Gebühren zahlen müssen, dann würde ich dieses Kleingeld – natürlich dann nicht mehr gerollt – zum Begleichen dieser Gebühren nutzen.

Einem Bankenwechsel steht jedenfalls in naher Zukunft kaum mehr etwas im Wege. Wieso zahle ich denn bei der Sparkasse noch Kontoführungsgebühren dafür, dass ich die Automaten nutzen kann um mein Geld, mit dem diese Bank arbeitet, verwalten kann. Dazu ist der Service extrem klein. Von einem Nutzer der Saalesparkasse Merseburg habe ich sogar erfahren, dass sie für ihre EC-Karte bezahlen müssen und das nicht zu knapp.

Das Hartgeld, was die Kreissparkasse Eichsfeld nicht wechseln wollte, werde ich selber eintauschen, die Banknoten in den Sparstrumpf legen und das Hartgeld so gut es geht ausgeben.

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